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Glossar

Betroffenenrechte kann man sich grob herleiten, aber vollständig? Garantien und Angemessenheitsbeschluss, bedeuten nochmal was? Um Datenschutz besser zu verstehen, finden Sie im „Datenschutz-Glossar“ zentrale Begriffe der DSGVO erklärt. Das Glossar ist auch mit unseren Beiträgen verknüpft. Über einen farblich hervorgehobenen "Kurz-Link-Text", können sie unklare Begriffe direkt nachlesen.

A

Dabei handelt es sich um einen Beschluss der Europäischen Kommission, mit welchem bescheinigt wird, dass das Datenschutzniveau in einem Drittland dem Datenschutzniveau in der EU entspricht. Dies ist z.B. bei der Schweiz der Fall.

Bei anonymen Daten ist kein Rückschluss auf den Betroffenen möglich, weshalb die DSGVO nicht anwendbar ist.

Jedes Bundesland hat eine Aufsichtsbehörde, die für die Überprüfung von datenschutzkonformen Prozessen zuständig ist. Der Hamburgische Beauftragte für Datenschutz und Informationsfreiheit ist bis 2021 Herr Prof. Dr. Johannes Caspar.

Auftragsverarbeitungsvertrag

Viele Dienstleistungen werden durch Externe erbracht - z.B. der Versand von Newslettern. Wenn diese Leistungen vor allem in der Verarbeitung von personenbezogenen Daten bestehen und der Dienstleister weisungsgebunden ist, liegt zwischen dem Verantwortlichen und dem Dienstleister ein Auftragsverarbeitungsverhältnis vor. In diesem Fall bleibt der Auftraggeber Verantwortlicher und muss mit dem Dienstleister als Auftragsverarbeiter einen Auftragsverarbeitungsvertrag abschließen. Hierin verpflichtet sich der Auftragsverarbeiter, die Sorgfaltspflichten der DSGVO zu beachten. 

B

Das Berechtigungskonzept (auch Rollen- oder Rechtekonzept genannt) ist eine Dokumentation der Rollen und Rechte von Personen in Bezug auf ein System oder eine Anwendung. Die Rollen und Rechte können von Leserechte bis zu Administratorenrechte reichen.

Betroffene können sich bei der Aufsichtsbehörde darüber beschweren, wenn personenbezogene Daten bei dem Verantwortlichen nicht datenschutzkonform verarbeitet werden.

Besondere Kategorien personenbezogener Daten sind in Art. 9 DSGVO definiert. Die Verarbeitung solcher Daten bedarf einer speziellen Rechtsgrundlage aus Art. 9 Absatz 2 DSGVO.

Person, deren personenbezogene Daten verarbeitet werden.

Das deutsche Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) regelt neben den Datenschutzgesetzen der Länder und den bereichspezifischen Regelungen in anderen Gesetzen die Verarbeitung von personenbezogenen Daten in Deutschland.

Synonyme: BDSG

D

Das Recht Auskunft zu verlangen, ob und wie die eigenen personenbezogenen Daten verarbeitet werden. Z.B. möchte ein Studierender gern wissen, welche Daten die Hochschule von ihm gespeichert hat.